Fußball

Es wird wohl nicht mehr um Punkte gekickt werden

Der Württembergische Fußballverband hält eine Saisonfortsetzung im Amateurfußball mittlerweile für unwahrscheinlich

23.03.2021

Von tzu

Die Tore bleiben diese Saison wohl wie hier in Weiler draußen - zumindest für den Spielbetrieb (Bild: Ulmer).

Nach dem Beschluss der Ministerpräsidenten-Konferenz, den Lockdown bis mindestens 18. April 2021 zu verlängern, gibt es keine weiteren Lockerungen wie im vierten Öffnungsschritt des Stufenplanes zunächst vorgesehen. Deshalb hält es jetzt auch der Württembergische Fußballverband WFV für „immer unwahrscheinlicher, dass der Spielbetrieb im Amateurfußball nach einer angemessenen Vorbereitungszeit bis zum 9. Mai wieder aufgenommen und die Saison 2020/21 zu einem sportlichen Abschluss gebracht werden kann“, wie er in einer Pressemitteilung schreibt. Endgültig entschieden sei darüber aber noch nicht: Der Beirat des Württembergischen Fußballverbandes werde in seiner Sitzung am 9. April darüber beraten, ob eine Fortsetzung der laufenden Spielzeit und damit eine sportliche Wertung noch realistisch ist, oder ob die Meisterschaftsrunden im Amateurfußball annulliert werden müssen. Eine Annullierung der Meisterschaftsrunden wäre ohne Auswirkung auf die laufenden Pokalwettbewerbe, teilt der WFV mit.

Bereits in der vergangenen Woche hat sich der Verbands-Spielausschuss mit den Bezirksvorsitzenden und -spielleitern über das weitere Vorgehen ausgetauscht. Für die laufende Woche sei ein Gespräch zwischen der Oberliga-Spielkommission und den Vereinen der Herren-Oberliga Baden-Württemberg zur aktuellen Situation geplant. In den kommenden Tagen hat der WFV zudem Gespräche zwischen den drei baden-württembergischen Fußballverbänden über ein gemeinsames Vorgehen geplant.

Für den Sport gelten bis auf Weiteres die seit dem 8. März gültigen Regelungen unverändert. Somit kann auch weiterhin – abhängig vom stabilen Inzidenzwert je Land- beziehungsweise Stadtkreis – ein Gruppentraining für maximal 20 Kinder unter 15 Jahren (unterhalb Inzidenzwert 100) abgehalten werden beziehungsweise ein Gruppentraining von maximal 10 Personen über 15 Jahren (unterhalb Inzidenzwert 50). Die Inzidenzwerte in Baden-Württemberg liegen Stand heute allerdings nur noch in wenigen Fällen unter 50; der Wert von 100 ist bereits in neun württembergischen Landkreisen überschritten. Dort ist derzeit also auch kein Gruppentraining für Kinder mehr möglich.

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Erstellt:
23. März 2021, 14:45 Uhr
Aktualisiert:
23. März 2021, 14:45 Uhr
zuletzt aktualisiert: 23. März 2021, 14:45 Uhr

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