Abschluss einer Tierkrankenversicherung: Diese Fehler sollten Sie vermeiden

24.11.2021

Für die meisten Menschen gehören Haustiere zur Familie. Sie sind aber nicht günstig, denn Tierarztrechnungen für Hunde, Katzen und Kleintiere können leicht in die Tausende gehen. Um die Kosten möglichst niedrig zu halten, versprechen Haustierversicherungen einen Großteil der Kosten zu übernehmen. Doch nicht immer ist das so und darum ist es wichtig, schon vor dem Abschluss einer Tierkrankenversicherung gewisse Fehler zu vermeiden.

Der größte Fehler: Nicht zu wissen, was die Versicherung abdeckt

Der häufigste Fehler, der sich bei der Haustierversicherung vermeiden lässt, ist zu wissen, was diese abdeckt. Versicherungsgesellschaften sind unterschiedlich, was die Leistung betrifft. Aus dem Grund ist es wichtig, sich vor dem Abschluss einer Haustierversicherung gut auseinanderzusetzen, damit man, wofür man bezahlt und was abgedeckt ist. Zudem lohnt es sich, Versicherungen zu vergleichen. Die Tierkrankenversicherung von Petplan bietet gleich drei unterschiedliche Pakete, die je nach Wunsch unterschiedlich viel abdecken. So lassen sich die Leistungen transparent und auf einen Blick vergleichen.

Versicherungen und Pakete miteinander vergleichen

Leider sind Versicherungen meist eine komplizierte Sache, da jedes Haustier unterschiedlich ist.

Aber die Auswirkungen und das Leid von Krankheiten können mit einer Haustierversicherung verringert werden. Es ist wichtig, dass die Versicherung, die abgeschlossen werden soll, auf das Tier abgestimmt wird. Darum ist es ratsam, bei Rassen, die zu bestimmten Krankheiten neigen, schon vor Vertragsabschluss darauf achten, dass diese darin abgedeckt sind. Einige bieten zusätzliche Leistungen wie ein jährliches Blutbild und eine professionelle Zahnreinigung an. Möglicherweise ist die monatliche Zahlung höher, aber das kann wiederum bedeuten, dass die Versicherung bei teuren Tierarztrechnungen dementsprechend mehr hilft.

Vor dem Abschließen einer Tierkrankenversicherung sollte die Leistung mit anderen Anbietern verglichen werden. Einige Versicherungsgesellschaften berechnen monatlich mehr, bieten aber dieselbe Abdeckung. Um das beste Preisleistungsverhältnis für das Haustier zu finden, gibt es Webseiten, die es ermöglichen, verschiedene Tarife für eine vergleichbare (oder identische) Abdeckung unterschiedlichster Versicherungsgesellschaften zu vergleichen.

Die Selbstbeteiligung ist je nach Prozentsatz unterschiedlich hoch

Die Selbstbeteiligung ist der Betrag, den Sie bei Inanspruchnahme der Versicherung selbst bezahlen müssen. Diese kann ein fester Betrag oder eine prozentuale Beteiligung der Kosten sein. Eine geringe Selbstbeteiligung kann von Vorteil sein, aber mit einer geringen Selbstbeteiligung kommt oft eine höhere monatliche Zahlung zustande. Ebenso kann eine höhere Selbstbeteiligung die monatliche Zahlung für die Tierkrankenversicherung senken. Folglich ist es jedem Haustierbesitzer selbst überlassen zu entscheiden, was ihm lieber ist. In jedem Fall sollte jedoch etwas Geld zur Seite gelegt werden, damit im Fall der Fälle die finanziellen Mittel zur Verfügung stehen, um das Tier behandeln lassen zu können.

Die Tierkrankenversicherung übernimmt nicht alle Leistungen

Es ist wichtig zu wissen, dass Tierkrankenversicherungen gewisse Erkrankungen nicht abdecken beziehungsweise nicht für die Kosten aufkommt, wenn diese anfallen. Dazu zählen beispielsweise die Kastration, bestimmte Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen oder das Bekämpfen von Parasiten. Dabei ist zu beachten, dass diese je nach Tierart, monatlicher Zahlung und Versicherungsanbieter variieren können. Für Besuche beim Tierarzt fallen Gebühren an, die selbst zu bezahlen sind.

Viele wissen nicht, dass Tierkrankenversicherungen die Kosten für ein bereits krankes Haustier in der Regel nicht übernehmen. Tierkrankenversicherungen sind für Probleme da, die in der Zukunft auftreten. Wenn das Haustier krank wird und keine Versicherung vorliegt, ist es bereits zu spät, um noch schnell eine Versicherung abzuschließen. Meistens haben ältere Tiere keine Chance, in eine Tierkrankenversicherung aufgenommen zu werden.

Manche Anbieter weisen daher auch in ihrem Kleingedruckten darauf hin, dass der Anspruch nicht direkt bei Abschluss, sondern erst nach ein paar Monaten beginnt. So verhindern diese Zahlungen für Vorerkrankungen zu übernehmen. Aus dem Grund sollte die Versicherung so früh wie möglich abgeschlossen werden, wenn das Tier gesund ist.

Fazit

Im Falle einer Operation können Tausende von Euros anfallen. Eine Tierkrankenversicherung kann dabei helfen, die Kosten in Zaum zu halten. Vor dem Abschließen einer Haustierversicherung ist es wichtig, sich über die Leistungen der Versicherungsgesellschaft zu informieren, damit man auch das bekommt, wofür man zahlt. Auch das Kleingedruckte sollte gründlich durchgelesen und bei auftretenden Fragen der potenzielle Anbieter kontaktiert werden. Es lohnt sich, mehrere Versicherungsgesellschaften zu vergleichen, um die für das Haustier bestmögliche Versicherung abzuschließen.

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Erstellt:
24. November 2021, 09:45 Uhr
Aktualisiert:
24. November 2021, 09:45 Uhr
zuletzt aktualisiert: 24. November 2021, 09:45 Uhr

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