VfB Stuttgart

Mislintat, der VfB und der lange Weg zurück zu alter Stärke

Nach dem 1:1 gegen Frankfurt ist Sportdirektor Mislintat nachsichtig mit seinen Nationalspielern.

14.09.2021

Von stn

Konnte vor allem mit der Offensive nicht zufrieden sein: VfB-Sportdirektor Sven Mislintat. Foto: Eibner

Stuttgart. Dieses Mal hatte sich die an aufregenden Begegnungen so reich gesegnete Paarung in der Fußball-Bundesliga zwischen Eintracht Frankfurt und dem VfB Stuttgart das Spektakel für die letzten zehn Minuten bewahrt. Führungstreffer, Platzverweis, Ausgleich zum 1:1-Endstand (wir berichteten).

„Mir hat vor allem die Bereitschaft, wie wir verteidigt haben, gut gefallen“, befand Matarazzo, der die Lernfähigkeit seiner Mannschaft in den Vordergrund stellte. Auf der anderen Seite konnte auch er über die zahlreichen Schwächen nicht hinwegsehen. Kurz zusammengefasst: Im Spiel nach vorne lief nicht wirklich viel zusammen. Matarazzos Erklärung für die vielen Ballverluste und das ungenaue Passspiel lautete: „Vielleicht hat die Aufmerksamkeit auf die Defensive die Aufmerksamkeit von der Offensive weggelenkt.“

Das ist wenn dann nur ein Teil der Wahrheit. Zu der gehörte auch, dass viele Spieler ihrer Bestform hinterhinken. Oder sie noch immer nicht erreicht haben. „Dadurch, dass wir jetzt relativ viele Nationalspieler haben, müssen wir uns erst an den neuen Rhythmus gewöhnen“, sagte Sportdirektor Sven Mislintat und zitierte dabei eine alte Fußballerweisheit. „Nach Europapokalspielen musst du die ersten 45 Minuten überstehen, dann bist du freigelaufen.“

Zum Zweiten machte Mislintat weiter die vielen Verletzungen dafür verantwortlich, „dass die Automatismen noch nicht so feingeschliffen sind wie sonst“. Umso wichtiger erscheint vor diesem Hintergrund der Punktgewinn, den die Frankfurter Seite unisono als glücklich für den VfB bezeichnete, während Matarazzo davon sprach, dass dieser Punkt „mehr wert ist als nur ein Punkt“. Gemeint war wohl die besondere Bedeutung durch die späte Erlösung in Unterzahl. Dies könne zusätzlich Kräfte freisetzen für die nächsten schweren Wochen, beginnend mit dem Heimspiel gegen Bayer Leverkusen am Sonntag (15.30 Uhr).

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Erstellt:
14. September 2021, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
14. September 2021, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 14. September 2021, 06:00 Uhr

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