Filmfestival in Locarno

Kino-Zauber unterm Sternenglanz

Locarno lässt dieses Jahr wieder Publikum zu. Deutschland zeigt sich als starke Schauspielnation.

31.07.2021

Von Peter Claus/dpa

Zuschauer auf dem Piazza Grande von Locarno. Foto: Urs Flueeler/dpa

Locarno. Kino unter freiem Himmel, dazu eine der größten Filmleinwände der Welt und kühle Cocktails zum Filmgenuss: Mit seinen Aufführungen unterm Sternenzelt bietet das Internationale Filmfestival im Schweizer Locarno dieses Jahr volles Programm. Nach der pandemiebedingt nur für ein Fachpublikum interessanten kleinen Online-Ausgabe im Vorjahr lädt das Festival in diesem Jahr vom 4. bis 14. August wieder Publikum ans Ufer des Lago Maggiore.

Dort präsentieren sich auch deutsche Filmproduzenten. In dem 17 Filme aus aller Welt zeigenden Hauptwettbewerb um den Goldenen Leoparden laufen beispielsweise vier mit deutscher Beteiligung entstandene internationale Gemeinschaftsproduktionen. Von denen wird mit besonderer Spannung der Thriller „Zeros and Ones“ des US-Star-Regisseurs Abel Ferrara („Bad Lieutenant“) mit Hollywoodstar Ethan Hawke („Boyhood“) in der Hauptrolle erwartet.

Deutschland zeigt sich im Wettbewerb vor allem als starke Schauspielnation. In mehreren Filmen aus anderen Ländern agieren Prominente des deutschen Kinos. Franz Rogowski („Undine“) verkörpert eine der Hauptrollen im österreichischen Spielfilm „Luzifer“, einem Drama um eine Teufelsaustreibung. Luna Wedler („Auerhaus“) spielt in der Schweizer Großstadtballade „Soul of a Beast“ mit.

Hauptanziehungspunkt des Festivals dürften auch in diesem Jahr die Freiluftaufführungen sein. In der Regel finden dabei bis zu 9000 Filmfans auf der malerischen Piazza Grande von Locarno Platz. Aufgrund der Corona-Regeln ist die Zahl der Plätze in diesem Jahr reduziert. Im Piazza-Programm treten mit Julia Jäger („Karniggels“) und Hannah Herzsprung („Babylon Berlin“) gleich zwei prominente deutsche Schauspielerinnen in dem Kostümfilm „Monte Verità“ (Schweiz/ Österreich/ Deutschland) auf. Liv Lisa Fries („Babylon Berlin“) spielt im Schweizer History-Thriller „Hinterland“.

In der Nachwuchs-Sektion „Cineasti del presente“ („Filmemacher der Gegenwart“) bewirbt sich die aus Kassel stammende deutsch-iranische Regisseurin Sabrina Sarabi mit ihrer Adaption von Alina Herbings Bestseller „Niemand ist bei den Kälbern“ um eine Auszeichnung. In der Geschichte um eine junge Ehe spielt Saskia Rosendahl („Werk ohne Autor“) die Hauptrolle.

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Erstellt:
31. Juli 2021, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
31. Juli 2021, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 31. Juli 2021, 06:00 Uhr

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