Öko-Test

Spuren von Mineralöl in Spätzle

Eier aus Bodenhaltung, Pestizide und viel Salz: In 20 Produkten finden die Tester so Einiges.

14.05.2021

Von CAROLINE STRANG

Frankfurt/Main. 20 Sorten Frisch-Spätzle aus dem Kühlregal hat Öko-Test für die aktuelle Ausgabe des Magazins untersucht. In 17 davon wurden Eier aus Bodenhaltung verwendet, nur im Markenprodukt „Hilcona Spätzlini Minis“ und „Schmid's No.1 Frische Gutshof-Spätzle“ sind es Eier aus Freilandhaltung, bei „Bio Verde Frische Eier Spätzle“ aus biologischer Haltung.

Die Produkte von Bio Verde und Hilcona erhielten von den Testern die Note „sehr gut“. Dabei scheint die Qualität nicht nur vom Preis abzuhängen. Zwar sind die beiden Testsieger mit 3,49 Euro und 2,49 Euro pro halbem Kilo nicht günstig, es folgen mit der Note „gut“ aber einige Produkte für unter einem Euro wie die Eigenmarken von Rewe und Kaufland. Die Spätzle von Aldi und Lidl schafften ein „Befriedigend“.

In einem Viertel der Spätzle, zum Beispiel in denen von Netto, fanden die Experten leicht erhöhte Verunreinigungen mit gesättigten Mineralölkohlenwasserstoffen (MOSH). In den „Dehlerhof Schwäbische Spätzle“ habe das beauftragte Labor geringe Mengen an Glyphosat nachgewiesen, in den „Ulmer Frisch Nudel Spatz geschabte Spätzle“ das Insektizid Pirimiphosmethyl. Laut Sensorikexperten sei aber bei allen Spätzle „das Endergebnis für Auge, Nase und Geschmacksknospen stimmig.“ cast

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Erstellt:
14. Mai 2021, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
14. Mai 2021, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 14. Mai 2021, 06:00 Uhr

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