Digitalisierung

Kommentar: Vorleben im Alltag

Die Anforderungen an Berufstätige steigen stetig. Jugendliche, die eine Ausbildung absolvieren, werden in ihrem Berufsleben in einem viel rascheren Takt als bisher mit neuen Technologien konfrontiert werden. Umso wichtiger ist es, dass ihnen Unternehmen und Berufsschulen bereits heute Kenntnisse und Lösungskompetenz im Digitalen vermitteln.

14.05.2021

Von JULIA KLING

Denn dieses Wissen wird entscheidend für die künftige Konkurrenzfähigkeit der deutschen Wirtschaft sein.

Wettbewerbe von Seiten der Verbände und Politik können eine zusätzliche Motivation dabei sein. Digitalisierung darf in der Ausbildung aber nicht nur projektbezogen aufpoppen. Sie muss vielmehr grundsätzlich vermittelt und im Unternehmen vorgelebt werden.

Dass das Bundesinstitut für Berufsbildung digitale Inhalte in der Ausbildungsordnung nun festgeschrieben hat, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Doch müssen diese Vorgaben mit Leben gefüllt werden. Bislang lernen Azubis laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft vorrangig den Umgang mit fachspezifischer Software. Um darüber hinaus Angebote machen zu können, müssen auch Ausbilderinnen und Ausbilder dementsprechend geschult sein. Nur dann können sich die Auszubildenden von heute zu den dringend benötigten, digital affinen Fachkräften von morgen entwickeln.

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Erstellt:
14. Mai 2021, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
14. Mai 2021, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 14. Mai 2021, 06:00 Uhr

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