Museen

Zentralseite für koloniale Objekte

Eine Internetseite soll Transparenz verschaffen: Welche Objekte sind in der Kolonialzeit und möglicherweise ungerechtfertigt noch immer in deutschen Museen?

30.03.2021

Von kna

Berlin. Informationen von 25 Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen über Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten sollen künftig auf einer zentralen Internetseite verfügbar sein. Das haben Vertreter von Bund, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden mit den Einrichtungen, den Verbundpartnern der Kontaktstelle für Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten und der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB) beschlossen. Darunter sind etwa das Linden-Museum in Stuttgart oder das Museum für Naturkunde in Berlin. „Unser gemeinsames Ziel, größtmögliche Transparenz bei den Beständen aus kolonialen Kontexten zu schaffen, ist eine wesentliche Voraussetzung für eine umfangreiche Aufarbeitung der Herkunftsgeschichte dieser Objekte“, erklärte Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU).

Die Daten sollen in einer ersten Pilotphase der DDB über eine Schnittstelle zur Verfügung gestellt und dort zentral veröffentlicht werden. Danach werden in einem weiteren Schritt gemeinsam einheitliche Standards für die digitale Erfassung und Veröffentlichung des noch unveröffentlichten Sammlungsgutes erarbeitet.

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Erstellt:
30. März 2021, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
30. März 2021, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 30. März 2021, 06:00 Uhr

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