Musik

Zurück mit Melancholie und Hoffnung

Birdys neues Album „Young Heart“ ist inspiriert von Jazz und Soul.

07.05.2021

Von LEBA

Birdy: „Young heart“, Warner Foto: Verlag

Die Sängerin Birdy verarbeitet derzeit eine Trennung – und das hört man auf ihrem ersten Album seit fünf Jahren. „Young Heart“ (Warner) ist melancholisch und bietet zugleich Hoffnung. Die Songs nehmen einen mit auf eine Reise in Birdys Inneres. Die 24-jährige Jasmine van den Bogaerde, wie Birdy eigentlich heißt, hat sich für ihren vierten Langspieler von Jazz- und Soul-Legenden wie Nina Simone oder Etta James inspirieren lassen. Diese Einflüsse spürt man, vor allem in „Deepest Lonely“ und „Young Heart“. Eigentlich untypisch für Birdy, die sonst eher aus dem Folk-Pop-Genre kommt. Doch die neuen Klänge stehen dem früheren Teeniestar. In hochemotionalen Songs wie „Nobody Knows Me Like You Do“ brilliert ihre Stimme, man spürt die Zerrissenheit. Andere Titel wie der „River Song“, dümpeln dagegen vor sich hin. Auch bei „Celestial Dancers“ stellt man sich die Frage: Lief das nicht schon mal? Trotzdem ein hörenswertes Album einer Künstlerin mit Potenzial. leba

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Erstellt:
7. Mai 2021, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
7. Mai 2021, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 7. Mai 2021, 06:00 Uhr

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