Jubiläum

Suche nach neuen Formen für die Kunst

Das Camp-Festival feiert mit Performances und Ausstellungen sein 20-Jähriges in Stuttgart.

28.07.2021

Von UDO EBERL

Stuttgart. Seit 20 Jahren findet das Camp-Festival, das im Jahr 1999 erstmals über drei Tage hinweg im Sudhaus Tübingen ein Zuhause fand, unter der künstlerischen Leitung von Fried Dähn und Thomas Maos an unterschiedlichen Orten statt. In Deutschland war das unter anderem im ZKM Karlsruhe oder Waschhaus Potsdam der Fall.

Auf Einladung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg realisierten die beiden Gründer gemeinsam mit Stefan Hartmaier und Martin Mangold zudem mehrere Festivals in europäischen Städten wie Zagreb, Sofia oder Montemor-o-Novo. Ein Höhepunkt war im Jahr 2013 die Einladung in den Salon Suisse zur Kunstbiennale nach Venedig.

Nun feiert das Camp, das in den vergangenen Jahren zum weltweiten Netzwerk ausgebaut wurde, in den Stuttgarter Wagenhallen mit 20 Künstlerinnen und Künstlern aus zehn verschiedenen Ländern vom 30. Juli bis 7. August sein 20-jähriges Bestehen unter dem Motto „Performance – Exhibition – im Dialog“.

In den neun Tagen sollen neue Formen der künstlerischen Kooperation, der Kunstvermittlung und der Vernetzung erforscht und praktiziert werden. Die „Interdisziplinarität – von der Antike über das 20. Jahrhundert in die Gegenwart“ wird dann bei der offiziellen Eröffnung am 31. Juli auch im Mittelpunkt des Vortrags von Dierk Zaiser, dem Leiter der Staatlichen Musikhochschule Trossingen stehen.

An den Folgetagen sind dann neben abendlichen Performances künstlerische Projekte zu erleben, in denen sich Klang, Bewegung, Sprache und Bild gegenseitig durchdringen. Udo Eberl

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Erstellt:
28. Juli 2021, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
28. Juli 2021, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 28. Juli 2021, 06:00 Uhr

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