Tübingen · Gräberfeld X

Ausgebeutet, ausgeschlachtet – und vergessen?

Zwischen 1941 und 1944 kamen 156 hingerichtete, ermordete und verstorbene Soldaten der Roten Armee in die Tübinger Anatomie. Die Anatomen schlachteten ihre Körper aus. Um die Opfer dem Vergessen zu entreißen, erarbeitet das Forschungsprojekt „Gräberfeld X“ ihre Geschichte.

18.07.2021

Von B. Schönhagen, J. Metten, S. Wannenwetsch

Die Erinnerung an die Gewaltverbrechen der NS-Zeit hat in Tübingen einen Ort. Das ist das Gräberfeld X. Hier begruben die Tübinger Anatomen zwischen 1849 und 1963 die Überreste der Toten, die sie zuvor zur Ausbildung und Forschung verwendet hatten. Anders als heute, wo die Anatomie ausschließlich mit freiwilligen Körperspenden arbeitet, wurden alle diese Verstorbenen ohne ihre Zustimmung in die A...

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Erstellt:
18. Juli 2021, 06:30 Uhr
Aktualisiert:
18. Juli 2021, 06:30 Uhr
zuletzt aktualisiert: 18. Juli 2021, 06:30 Uhr

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