Rottenburg

Fehlanzeige

Rottenburg kooperiert mit dem Gärtringer Schlachthof. Geht dieser in Betrieb, soll der Rottenburger Schlachthof schließen.

20.05.2022

Von Dietmar Miller, Rottenburg

Rottenburgs OB und die Mehrheit des Gemeinderates sind sich einig. Große Tiermastbetriebe und der damit verbundene Gärtringer Schlachthof müssen unterstützt werden! Dafür gibt man nicht nur den gut arbeitenden eigenen Schlachthof auf, nein, dafür überweisen die oben Genannten auch noch 430000 Euro, damit die Finanzierung in Gärtringen ganz gewiss gesichert ist. Verständnis von Tierwohl, Nachhaltigkeit, artgerechte Tierhaltung – Fehlanzeige! Respekt, Wertschätzung den hier arbeitenden Landwirten, Metzgern, den Landschaftspflegern gegenüber – Fehlanzeige! Interesse an Gestaltung einer Rottenburger Marke der artgerechten Tierhaltung, Vermarktung – Fehlanzeige! Förderung der Pflege unserer Kulturlandschaft, Wertschätzung dafür – Fehlanzeige! Es geht nicht nur um den Schlachthof, sondern um die dahinterstehende Art und Weise der Fleischproduktion und Gewinnmaximierung. Rottenburg will die alte, falsche Schiene weiterfahren. Neues Denken und Handeln – Fehlanzeige. Das Bio-Etikett ändert am falschen Grundsatz in Gärtingen gar nichts. Es soll ein großer Schlachthof entstehen, der 4 bis 5 Landkreise versorgen soll. Der OB ist bei der falschen Entscheidung dabei. Wähler treffen 2024 richtige Entscheidungen bei OB- und Gemeinderats-Wahl!

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Erstellt:
20.05.2022, 01:00 Uhr
Lesedauer: ca. 1min 32sec
zuletzt aktualisiert: 20.05.2022, 01:00 Uhr

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