Der Tag in der Region

Live-Blog | Großes Aufräumen nach dem Unwetter · Inzidenzen fallen weiter

24.06.2021

Von job/itz

Das Unwetter zog in der Region am Mittwoch seine Kreise. Bild: Jonathan Mannhart

Jeder soll seine Spritze bekommen

20.02 Uhr: Wir bleiben beim Thema impfen: Lisa Maria Sporrer hat sich mit Landrat Joachim Walter und Klinikumschef Michael Bamberg unterhalten, was das Wasserchaos in der Paul-Horn-Arena bedeutet und wie die Pläne jetzt umgesetzt werden sollen.

Wie es im Impfzentrum weitergeht

18.20 Uhr: Das Tübinger Landratsamt muss aufgrund des Unwetters rund 22.000 Zweitimpftermine bis einschließlich Sonntag, 11. Juli, in andere Impfzentren verlegen. Der Tag der Impfung soll nach Möglichkeit derselbe bleiben. Wer heute oder morgen bereits seine Zweitimpfung in Tübingen gehabt hätte, soll zeitnah ein Terminangebot in einem umliegenden Kreisimpfzentrum bekommen. Alle Betroffen werden informiert, so das Landratsamt.

Ob es auch am Samstag, 26. Juni, noch Terminabsagen geben wird, sei offen. Es werde geprüft, ob auch Erstimpfungen in anderen Impfzentren durchgeführt werden können, der Fokus liege zunächst jedoch auf den Zweitimpfungen. Geprüft werde auch, ob die Johnson&Johnson-Termine, die zuletzt für Freitag und Samstag gebucht werden konnten, doch noch woanders wahrgenommen werden können.

Keine Neuinfektion im Kreis Tübingen

18.12 Uhr: Nach Angaben des Landesgesundheitsamtes gab es an diesem Donnerstag keine übermittelte Neuinfektion aus dem Landkreis Tübingen. Die 7-Tage-Inzidenz sinkt auf 3,1 – niedrigster Wert seit Beginn der Erfassung im Oktober des Vorjahres.

  • Neuinfektionen: 0
  • Gesamtfälle: 9385
  • 7-Tage-Inzidenz: 3,1 (-2,1)
  • Todesfälle: 180

Unwetterbilanz der Stadt Tübingen

17.39 Uhr: Auch die Stadt Tübingen hat inzwischen eine erste Bilanz gezogen: Hagel und Laub verstopfte auch viele andere Straßeneinläufe, weshalb von 18.30 bis 0.30 Uhr 18 Beschäftigte der Kommunalen Servicebetriebe Tübingen durchgehend im Einsatz waren und die Gullys wieder freimachten. Am Donnerstagmorgen setzten sie ihre Arbeit fort. Die Stadt teilt mit, dass der Hagel viele Ampeln beschädigt habe. Ersatzteile seien bereits bestellt. Das Laub der Bäume in den Grünanlagen und auf den Friedhöfen sei stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Nach bisherigen Erkenntnissen gab es aber keine Schäden an Bäumen.

Im Rathaus Weilheim wurden Fenster durch Hagel zerstört. Mehrere Gebäude haben Wasserschäden. Besonders betroffen sind die Walter-Erbe-Realschule, das Untergeschoss der Mensa Uhlandstraße, das Kinderhaus Herrlesberg (siehe 14.31 Uhr) und der Hölderlinturm. An weiteren Gebäuden seien Glasscheiben zerstört.

Schwerpunkte der Aufräumarbeiten waren die B 28, der Bereich unter der Brücke auf der B 27, die Unterführung Kreßbach, die Neckarhalde sowie weitere Gassen und Nebenstraßen. Ein Schneepflug war im Einsatz, um auf der B 28 Hagelkörner und bei der Auffahrt Kreßbach Laub wegzuschieben. „Mein Dank gilt allen Hauseigentümern, die selbst anpacken, und natürlich allen Einsatzkräften, die seit gestern Abend unermüdlich im Einsatz sind, um die Schäden zu beseitigen“, wird Oberbürgermeister Boris Palmer in einer städtischen Pressemitteilung zitiert.

Häckselplatz Weilheim täglich offen

17.10 Uhr: Infolge des heftigen Unwetters am Mittwochabend ist im Tübinger Stadtgebiet eine große Menge an Laub angefallen. Um den Bürgerinnen und Bürgern die Entsorgung des Häcksel- und Grünguts zu erleichtern, weitet der Häckselplatz in Weilheim seine Öffnungszeiten aus. Ab dem morgigen Freitag bis Samstag, 3. Juli, ist er an jedem Werktag geöffnet. Es gelten die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln.

6 neue Fälle im Kreis Reutlingen

17.05 Uhr: Vom Unwetter mal kurz zum Coronavirus: Der Kreis Reutlingen vermeldet sechs Neuinfektionen am heutigen Donnerstag. Davon waren fünf Fälle als Kontaktpersonen bekannt. Einen Einzelfall gab es in einer Schule in Münsingen. Im Klinikum am Steinenberg bleibt die Lage unverändert: Dort werden vier Corona-Patienten behandelt, zwei davon auf der Intensivstation.

  • Neuinfektionen: 6
  • Gesamtfälle: 13.705
  • 7-Tage-Inzidenz: 9,8 (-1,7)
  • Todesfälle: 266

Gärtnerei Stephan wieder erwischt

16.45 Uhr: Wieder betroffen ist nach dem Hagel 2013 erneut die Tübinger Gärtnerei Stephan. Diesmal, so Femke Stephan, hat zwar das Glas in den Gewächshäusern dem Hagel standgehalten. Aber die Folienhäuser, in denen Balkon-, Beet- und Herbstpflanzen gedeihen, sind komplett zerstört. Frisch gepflanzte Grabstellen auch der anderen Gärtnereien auf dem Stadt- und Bergfriedhof, sind „zu 95 Prozent komplett kaputt“, so Stephan.

Parkhaus Altstadt-Mitte lief voll

16.10 Uhr: Im Parkhaus am Tübinger Nonnenhaus trat am Mittwochabend in den unteren Parkebenen das Wasser ein und sammelte sich ganz unten etwa zehn Zentimeter hoch. Hauptproblem seien verstopfte Abflüsse gewesen, teilt Stadtwerke-Sprecher Ulrich Schermaul auf Nachfrage mit. Diese seien bis in die Nacht hinein immer wieder gereinigt worden, bis das Wasser abfließen konnte. „Die unteren Parkebenen konnten daher auch zunächst nicht genutzt werden, bis auf die unterste sind die Ebenen inzwischen aber wieder nutzbar“, so Schermaul am Donnerstagmittag. „Wir müssen nun noch weitere Bestandsaufnahmen machen, weil Wasser auch in den Aufzugschacht geflossen ist.“

Das Wasser strömt in das Parkhaus Altstadt Mitte, hier am Ausgang zum Tübinger Nonnenhaus. Bild: Stadtwerke Tübingen

Aufräumen im Kreis Reutlingen

15.57 Uhr: Das große Aufräumen hat nach dem Unwetter begonnen. Betroffene können Sperrmüll, Schutt und Grüngutabfälle kostenlos und unkompliziert entsorgen. Auf dem Platz vor der Julius-Kemmler-Halle in Betzingen und Sportplatz in Mittelstadt haben die Technischen Betriebsdienste Reutlingen jeweils zwei Container aufgestellt, in denen Sperrmüll beziehungsweise Schlamm und Geröll entsorgt werden können. Am Freitag stehen auch Container vor der Turn- und Festhalle in Oferdingen.

Grüngut kann bis Samstag, 3. Juli, kostenlos auf dem Häckselplatz in Betzingen abgegeben werden. Öffnungszeiten: montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 16.45 Uhr sowie samstags von 8 bis 16 Uhr. Auf dem Häckselplatz Kirrisgrube in Mittelstadt werden die Öffnungszeiten der kommenden zwei Samstage verlängert (8 bis 16 Uhr). Auch hier kann Grüngut kostenfrei abgegeben werden. In den nächsten Tagen werden die TBR in Reutlingen und den Bezirksgemeinden verstärkt mit Kehrmaschinen im Einsatz sein. Außerdem sind Fahrzeuge zur Entleerung der Straßenabläufe unterwegs.

Ein Schneepflug inmitten im Sommer räumt in den Reutlinger Ortsteilen wie hier in Oferdingen. Bild: Feuerwehr Reutlingen

Straßenmeisterei im Dauereinsatz

15.45 Uhr: Bis in die frühen Morgenstunden war die Straßenmeisterei Rottenburg, die für die Straßen im Kreis Tübingen zuständig ist, im Einsatz. Mit zwei Fahrzeugen vom Winterdienst und mit zwei Kehrmaschinen versuchten 14 Mitarbeiter die Hagelhäufen, Schotter, heruntergefegtes Geäst und Laub von den Straßen zu schieben. Teilweise lag der Hagel bis zu 30 Zentimeter hoch, erklärte der Dienststellenleiter Alexander Marquart am Tag nach dem Unwetter. Zwischen 17 und 18 Uhr, sei er von der Leitstelle informiert worden. Aber wegen des Unwetters hätten seine Leute zum Teil bis zu einer Stunde gebraucht, um zu ihrem Stützpunkt durchzukommen.

Besonders schlimm traf es nach Auskunft von Marquart die Region rund um Starzach und die Kreisstraße K 6903 zwischen Kusterdingen und Kirchentellinsfurt. Dort brachen die Seitenstreifen komplett weg - es bildeten sich bis zu 1 Meter tiefe Gräben, die am Donnerstag verfüllt wurden. Nicht zum ersten Mal überflutet war die Unterführung auf der B 28 nach Wankheim - dort stand das Wasser 70 Zentimeter hoch. Am gestrigen Donnerstag fuhr die Straßenmeisterei das komplette Streckennetz ab und kam zu dem Ergebnis: Der größte Schaden entstand an der K6903.

Ein Mitarbeiter der Straßenmeisterei läuft im weggebrochenen Seitenstreifen zwischen Kusterdingen und Kirchentellinsfurt. Bild: Straßenmeisterei

Konkrete Unwetterwarnung

14.57 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst warnt nun konkret vor einem Gewitter der Stufe 3 von 4 in den Kreisen Tübingen und Zollernalb bis 16 Uhr. Der DWD fordert die Menschen auf, die Fenster und Türen zu schließen und Gegenstände im Freien zu sichern. Das Unwetter gestern Abend war eines der Stufe 4 von 4.

62 Einsätze bis tief in die Nacht

14.35 Uhr: Die Stadt Rottenburg hat eine erste Bilanz des Unwetters gezogen. So gab es in der Kernstadt und den Ortschaften 62 Feuerwehr-Einsätze, an denen etwa 160 Kräfte aus den Ortschaften zusammengekommen sind. Wie berichtet, hat es das Haus am Hospitalgarten schlimm erwischt. „Alle haben klasse reagiert und toll mit angepackt, der Zusammenhalt war sehr gut“, lobt Hospitalverwalter Klaus Stuhlmüller sein Team. Verletzte gab es nicht. Am Montag soll die Tagespflege ihren Dienst wieder aufnehmen können. Wie hoch der Schaden ist und welche Sanierungsarbeiten nötig sein werden, lässt sich aktuell noch nicht sagen.

Hagelschaden im Haus am Hospitalgarten. Bild: Hendrik Bednarz

Wasserschaden im Kinderhaus Herrlesberg

14.31 Uhr: Das Kinderhaus auf dem Lustnauer Herrlesberg gehört ebenfalls zu den Unwetteropfern. Dort hat es einen erheblichen Wasserschaden gegeben, die Räume sind deshalb nur noch eingeschränkt nutzbar. Heute wurden die Eltern informiert, die ihre Kinder, wenn möglich, zuhause lassen sollen, solange die Aufräum- und Trocknungsarbeiten andauern. Schon am Freitag kann das Kinderhaus wieder öffnen. Wie sehr es gestern geschüttet hat, zeigt unter anderem dieses Video vom Lustnauer Tor in der Kernstadt:

Landwirte rechnen mit Ernte-Totalausfall auf den Härten

13.21 Uhr: Nun steht fest, wie hart es die Landwirte getroffen hat: Auf den Härten rechnet der Vorsitzende des Kreisbauernverbands Jörg Kautt bei Mais mit einem Totalausfall. Auch die Heuernte wird wohl in den Hagelgebieten nicht zu retten sein. Die Landwirte rechnen außerdem mit steigenden Versicherungskosten.

Versicherer rechnen mit Millionenschäden

12.50 Uhr: Blitz, Regen, Stürme und Hagel halten nicht nur die Feuerwehrleute auf Trab, sie bringen auch die Versicherer ins Schwitzen. Denn von Naturgefahren ist Baden-Württemberg im Vergleich zu den meisten anderen Bundesländern besonders betroffen.

Reutlingen: Schule schließt nach Wassereinbruch

11.17 Uhr: Im Bildungszentrum Nord in Reutlingen-Rommelsbach wurden durch das Unwetter 30 Oberlichter eingeschlagen. Im Anschluss lief viel Wasser vom Dach ins Gebäude. Der Präsenzunterricht fiel dort heute aus, die Klassen wurden wieder online unterrichtet.

Wie viel Regen neben dem Hagel vom Himmel fiel, hat der Umwelttechniker Holger Lange in Betzingen gemessen. Dort betreibt er seit 2017 eine private Wetterstation. Seinen Angaben nach waren es beim Starkregen zwischen 18.10 Uhr und 18.40 Uhr 43 Liter pro Quadratmeter. Danach kamen bis 24 Uhr noch 11 Liter dazu, so dass er in diesem Zeitraum auf insgesamt 54 Liter kommt.

Hagel vernichtete Teile der Ernte

11 Uhr: Am Tag danach zeigen sich auch die Unwetterfolgen auf die Pflanzenwelt. Der Hagel zerfetzte nicht nur private Gemüsegärten, den Blumenschmuck auf der Tübinger Neckarbrücke und entlaubte die Platanenallee partiell. Auch die Landwirtschaft ist in Teilen stark betroffen. Auf den Härten beispielsweise wurden ganze Maisfelder zerstört, wie dieses Bild aus Kusterdingen zeigt.

Auf diesem Feld wird in diesem Jahr wohl kein Mais mehr geerntet. Bild: Volker Rekittke

Bildergalerie vom Morgen danach

Der Morgen danach in Bildern, viele davon von unseren Leserinnen und Lesern eingesandt (wofür wir uns ganz herzlich bedanken):

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Die Platanen auf der Neckarinsel hatten dieses Jahr ohnehin schon mit Krankheit zu kämpfen. Der Hagel vom Mittwoch forderte zusätzlich Tribut. Bild: Volker Rekittke
Winterliches Tauwetter? Nein. Hagelreste in der Tübinger Altstadt. Bild: Volker Rekittke
Einen Teppich aus Laub hinterließ der Hagel auf Wegen und Straßen. Bild: Volker Rekittke
Viele Gartenbesitzer in der Region blicken mit Tränen in den Augen auf verwüstete Beete. Bild: Volker Rekittke
Wie lange wird es wohl dieses Mal dauern, bis der Hagelhaufen geschmolzen ist? 2013 war noch nach drei Wochen Sommerwetter ein Eisklumpen übrig. Bild: Hans-Jörg Schweizer
Grün - weiß - rot. Bild: Winfried Klink-Hiltwein
Hagelschaden in Sondelfingen. Bild: Sabine Külschbach
Hagelschaden in Sondelfingen. Bild: Sabine Külschbach
Die Tübinger Karlstraße in ungewohntem Juni-Weiß. Bild: Ghita Kramer-Hoefer
Im Wasser treibt das heruntergefegte Blätterkleid der Bäume. Bild: Ghita Kramer-Hoefer
Bräuchte bei dem Straßenbelag eher Spikes: Kinderfahrrad in Tübingen. Bild: Ghita Kramer-Hoefer
Aus dem heruntergekühlten Neckar steigt der Nebel. Bild: Ghita Kramer-Hoefer
Auch auf Feldern und Äckern hinterließ der Hagel große Schäden. Bild: Volker Rekittke
Auch auf Feldern und Äckern hinterließ der Hagel große Schäden. Bild: Volker Rekittke
Auch auf Feldern und Äckern hinterließ der Hagel große Schäden. Bild: Volker Rekittke
Auch auf Feldern und Äckern hinterließ der Hagel große Schäden. Bild: Volker Rekittke
Auch auf Feldern und Äckern hinterließ der Hagel große Schäden. Bild: Volker Rekittke
Auch auf Feldern und Äckern hinterließ der Hagel große Schäden. Bild: Volker Rekittke
Ein Feld bei Kilchberg ist vom Hagel verwüstet. Bild: Ulrich Metz
Die Felder bei Weilheim stehen unter Wasser. Bild: Ulrich Metz
Blick über Weilheim und Kilchberg: Die Wolken kündigen schon die nächsten Gewitter an. Bild: Ulrich Metz

Tübinger Impfzentrum muss wochenlang schließen

10 Uhr: Wie bereits früher am Tag berichtet, ist das Tübinger Impfzentrum vom Unwetter massiv getroffen worden. Wie schwer, das teilte das Landratsamt nun mit: Nach erster Einschätzung kann die Halle für mindestens zwei Wochen nicht genutzt werden. Die heutigen impftermine wurde bereits abgesagt. Derzeit wird an einer Lösung gearbeitet, wie die gebuchten Termine schnellstmöglich nachgeholt werden können, so das Landratsamt. Die Betroffenen würden in Kürze kontaktiert.

Termine, die ab morgen, Freitag, 25. Juni 2021 gebucht sind, können voraussichtlich bestehen bleiben. Sie sollen auf umliegende Impfzentren verlegt werden. Dies betrifft in erster Linie die Zweitimpfungen.

Ob auch die Erstimpftermine bestehen bleiben können, steht noch nicht fest. Möglicherweise müssen die Betroffenen neue Termine vereinbaren. „Über Lösungsmöglichkeiten wird aktuell mit dem Sozialministerium und den umliegenden Kreisen gesprochen. Alle Betroffenen (Erst - und Zweittermine) werden direkt informiert, sobald Konkretes feststeht“, so das Landratsamt.

Auch für die auf den Impfstoff Janssen (Johnson&Johnson) für Freitag, 25. Juni und Samstag, 26. Juni gebuchten Termine werden Lösungen gesucht. Die Betroffenen werden ebenfalls direkt kontaktiert. Das Landratsamt will Änderungen auch über www.tuebingen-impfzentrum.de verbreiten.

DWD: Erneute Unwetterwarnung für die Region

9.13 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat auch für den heutigen Donnerstag wieder eine Unwetterwarnung vor schweren Gewittern herausgegeben. Am Nachmittag entwickelten sich zunächst vereinzelt, ab den frühen Abendstunden im Alpenvorland dann vermehrt schwere Gewitter, die im weiteren Verlauf zusammenwachsen und sich ostwärts verlagern. Dabei muss mit heftigem Starkregen bis 40 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit und bis zu 70 Litern pro Quadratmeter in wenigen Stunden gerechnet werden, so die Meteorologen. Auch Hagel und Sturmböen seien möglich. Diese Vorab-Meldung soll sazu dienen, dass man sich vorbereiten kann. Sie gilt zunächst allgemein für die Kreise Tübingen und Reutlingen, von 15 Uhr bis 1 Uhr in der Nacht zum Freitag.

Reutlinger Wehr: Mittelstadt war ohne Strom

9 Uhr: Die Reutlinger Feuerwehr und das Technische Hilfswerk waren am Mittwoch mit rund 370 Einsatzkräften und 63 Fahrzeugen unterwegs. Am Abend richtete die Wehr einen Krisenstab ein. Er zählte 162 Einsätze, davon 129 im Stadtgebiet Reutlingen, die zum Teil bis in die Nacht andauerten.

Besonders hart traf es den Stadtteil Mittelstadt: Ein Baum stürzte auf eine Stromleitung, der Ort war zeitweise von der Energieversorgung abgeschnitten. Auch die B28 bei Betzingen war überflutet, ebenso die Verbindungsstraßen zwischen Rommelsbach und Mittelstadt.

Polizei: 400 Notrufe in zwei Stunden, mehrere Verletzte bei Unfällen

8.22 Uhr: Bei der Polizei gingen am Mittwochabend zwischen 18 und 20 Uhr rund 400 Notrufe ein. Um sie alle annehmen zu können, kam beim Schichtwechsel die Spätschicht früher und die Tagschicht blieb länger. Der Schwerpunkt waren die Kreise Tübingen und Reutlingen, aber es gab auch Notfälle im Zollernalbkreis und im Kreis Esslingen, wenn auch deutlich weniger, so Pressesprecher Michael Schaal.

Bis 8.20 Uhr zählte die Polizei mindestens fünf Verletzte bei Unfällen, die mit dem Unwetter in Verbindung stehen. Bei einem Auffahrunfall an der Tübinger Abfahrt von der B27 wurden zwei Menschen schwer und einer leicht verletzt. In Kusterdingen stürzte ein Mann von einem Dach, als er es vom Hagel befreien wollte. Und bei Metzingen musste ein Autofahrer auf der B312 wegen eines umgestürzten Baums bremsen, auch dort kam es zu einem Auffahrunfall mit Verletzten. Details will die Polizei später am Tag veröffentlichen.

Unwetter: Wassereinbruch in der Tübinger Frauenklinik

8.04 Uhr: Wie am Morgen bekannt wurde, störte das Unwetter auch Teile des Klinikbetriebs in Tübingen. In der Frauenklinik drang Wasser in eine Station ein, die mit Hilfe der Feuerwehr evakuiert wurde. Die Patientinnen wurden auf eine angrenzende Station gebracht, die trocken blieb, so Kreisbrandmeister Marco Buess.

Impfzentrum: 1500 Erst-Impfungen zunächst abgesagt

7.45 Uhr: Die Folgen des Unwetters vom Mittwoch für das Tübinger Impfzentrum sind am Donnerstagmorgen noch unklar. Die Verantwortlichen prüfen derzeit, wie und wann der Betrieb wieder aufgenommen werden kann. Die Wassermassen ergossen sich über die Treppen in den tieferliegenden Hallenbereich und fluteten ihn fünf Zentimeter hoch. Zum Schutz der 1500 Quadratmeter Hallenboden wurde bei der Einrichtung des Impfzentrums ein Vinyl-Belag verlegt. Nun muss nachgeschaut werden, wie stark das Wasser darunter gelaufen ist – und ob er zum Trocknen komplett entfernt werden muss.

Das Unwetter hat damit starke Auswirkungen auf die regionale Impfkampagne: Für Donnerstag wurden über 1500 Erstimpfungs-Termine abgesagt. Sie müssen eventuell sogar ganz neu gebucht werden: „Sobald wir wissen, wie es weitergeht, melden wir uns bei den Leuten“, sagt Kreis-Brandmeister Marco Buess, der am Morgen vor Ort ist. Wer einen der 240 Termine mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson ergattert hatte, könnte allerdings besonderes Pech haben: Sie werden wohl komplett neu vergeben.

Die Zweit-Impfungstermine der kommenden Tage sollen nach Möglichkeit gehalten werden: Die Dosis könnte dann in den anderen Impfzentren der Region verabreicht werden, so Buess. Das Impfzentrum will auf seiner Internetseite informieren, sobald Klarheit herrscht.

Auch am Tag danach noch Eis in den Gassen

7.13 Uhr: Das heftige Unwetter vom Mittwochabend hat in weiten Teilen der Region seine Spuren hinterlassen. Der örtlich heftige Hagelschlag hinterließ in Tübingen Eismassen, die sich nur zäh auflösen: In den Altstadtgassen bedeckt auch am Morgen danach noch immer ein Hagel-Teppich den Boden. Dieses Bild stammt von 7 Uhr.

Bild: Volker Rekittke

Durch die Hagelkörner und die starken Windböen wurden viele Bäume regelrecht entlaubt. So traf es auch Tübingens schönste Flaniermeile, die Platanenallee.

Der Boden bedeckt mit grünen, eigentlich gesunden Blättern: Die Tübinger Platanenallee. Bild: Volker Rekittke

Wissenschaftsministerin Bauer will fairere Verträge für Wissenschaftler

6.45 Uhr: Baden-Württembergs Forschungsministerin Theresia Bauer (Grüne) hat in der Debatte um Kettenverträge beim wissenschaftlichen Nachwuchs ein Umdenken gefordert. Das umstrittene Wissenschaftszeitvertragsgesetz müsse überarbeitet werden, sagte Bauer in Stuttgart. „Nicht indem man alle Stellen auf Dauerstellen umstellt, aber dafür sorgt, dass faire Zeiträume eine Rolle spielen“, sagt Bauer.

Fragen & Antworten zur Stadtbahn

6.30 Uhr: Die Regionalstadtbahn ist eines der dominierenden Themen dieser Tage – doch noch sind es fast 100 Tage bis zum Bürgerentscheid. Das Projekt bringt einen deutlichen verkehrlichen Nutzen für die Region Neckar-Alb. Das ist das Ergebnis der jüngst aktualisierten „Standardisierten Bewertung“ für die Regionalstadtbahn (RSB). Der Nutzen-Kosten-Index beträgt 1,2 – klar über dem Schwellenwert von 1,0, der erreicht werden muss, damit Bund und Land das Projekt fördern. Fahrgastprognosen und Kostenschätzung liegen dem TAGBLATT vor.

Die Planungen für die Regionalstadtbahn Neckar-Alb mit der Tübinger Innenstadtstrecke haben sich außerdem gegenüber den Vorplanungen von 2018 verändert, um den Nutzen zu erhöhen und die Kosten zu senken. Das geht aus den Informationen des Zweckverbands Regionalstadtbahn hervor.

 

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Die neue Zentrale steht am Rand

6.24 Uhr: Die Rottenburger Stadtwerke bauen auf dem ehemaligen DHL-Areal ein Blockheizkraftwerk mit Nahwärme-Netz. Es wird mit Erdgas betrieben, weil Holz zu umständlich gewesen wäre.

Erste Bilanz des Unwetters

6.19 Uhr: Am Mittwochabend verwüstete ein Hagelsturm die Region. Im Kreis zählte die Feuerwehr 230 Einsätze, zwei größere gab es im Tübinger Impfzentrum und im Rottenburger Pflegeheim am Hospitalgarten.

Schweres Hagel-Unwetter in der Region
Videoplayer konnte nicht geladen werden.

Am Mittwoch fegte ein Unwetter mit schwerem Hagelschlag über die Region - von Rottenburg bis Reutlingen, Weilheim bis Wannweil. Das weckt schlimme Erinnerungen an den Sommer 2013. Wie hoch die Schäden diesmal ausgefallen sind, war am Abend noch unklar. Gartenbesitzer und Teile der Landwirtschaft aber dürften schwer betroffen sein. Mit Videomaterial von Ulrich Metz, Volker Rekittke. Video: Jonas Bleeser

01:11 min

Das Ausmaß der Schäden ist noch nicht abzusehen.

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Freibad Tübingen. Bild: Jonathan Mannhart
Die Uhlandstraße. Bild: Manfred Hantke
Beim BVV an der Neckarbrücke. Bild: Volker Rekittke
Bild: Volker Rekittke
Der Blumenschmuck auf der Neckarbrücke litt gewaltig. Bild: Volker Rekittke
Manche schlenderten noch entspannt durch die Haaggasse. Bild: Anne Faden
Der Tübinger Marktplatz nach dem Unwetter. Bild: Anne Faden
Nur schieben half im Schleifmühleweg. Bild: Anne Faden
An der Ecke zur Rappstraße. Bild: Anne Faden
Unwetter in der Marktgasse. Bild: Anne Faden
Beim Istanbul an der Neckarbrücke kämpften die Mitarbeiter gegen den Hagel. Bild: Volker Rekittke
Aufräumarbeiten in der Tübinger Kornhausstraße. Bild: Gabriele Huber
Aufräumarbeiten in der Tübinger Kornhausstraße. Bild: Gabriele Huber
In der Hirschgasse brauchten Autofahrer Hilfe. Bild: Gabriele Huber
Bei der Fruchtschranne sah es aus wie im Winter. Bild: Lila Bohley
Winterstimmung im Juni in der Tübinger Altstadt. Bild: Dennis Duddek
Winterstimmung im Juni in der Tübinger Altstadt. Bild: Dennis Duddek
Winterstimmung im Juni in der Tübinger Altstadt. Bild: Dennis Duddek
Winterstimmung im Juni in der Tübinger Altstadt. Bild: Dennis Duddek
Winterstimmung im Juni in der Tübinger Altstadt. Bild: Dennis Duddek
Winterstimmung im Juni in der Tübinger Altstadt. Bild: Dennis Duddek
Wie Schneeschippen im Juni. Bild: Lila Bohley
Stühle vom Gasthaus Bären in der Tübinger Schmiedtorstraße. Bild: Lila Bohley
Bild: Dennis Duddek
Bild: Dennis Duddek
Bild: Dennis Duddek
Bild: Dennis Duddek
Das Tübinger Impfzentrum steht unter Wasser. Bild: Sybille Kiefer
Das Impfzentrum in der Tübinger Paul Horn Arena stand unter Wasser. Bild: Dennis Duddek
Das Impfzentrum in der Tübinger Paul Horn Arena stand unter Wasser. Bild: Dennis Duddek
Das Impfzentrum in der Tübinger Paul Horn Arena stand unter Wasser. Bild: Dennis Duddek
Das Impfzentrum in der Tübinger Paul Horn Arena stand unter Wasser. Bild: Dennis Duddek
Das Impfzentrum in der Tübinger Paul Horn Arena stand unter Wasser. Bild: Dennis Duddek
Das Impfzentrum in der Tübinger Paul Horn Arena stand unter Wasser. Bild: Dennis Duddek
Das Impfzentrum in der Tübinger Paul Horn Arena stand unter Wasser. Bild: Dennis Duddek
Das Impfzentrum in der Tübinger Paul Horn Arena stand unter Wasser. Bild: Dennis Duddek
Das Impfzentrum in der Tübinger Paul Horn Arena stand unter Wasser. Die Feuerwehr war dort im Großeinsatz. Bild: Dennis Duddek
Das Impfzentrum in der Tübinger Paul Horn Arena stand unter Wasser. Die Feuerwehr war dort im Großeinsatz. Bild: Dennis Duddek
Das Impfzentrum in der Tübinger Paul Horn Arena stand unter Wasser. Die Feuerwehr war dort im Großeinsatz. Bild: Dennis Duddek
Das Impfzentrum in der Tübinger Paul Horn Arena stand unter Wasser. Die Feuerwehr war dort im Großeinsatz. Bild: Dennis Duddek
Aufräumarbeiten im kleinen Tübinger Schlossbergtunnel. Bild: Volker Rekittke
Viele Keller und Tiefgaragen liefen voll. Die Feuerwehr war im Dauereinsatz. Bild: Dennis Duddek
Viele Keller und Tiefgaragen liefen voll. Die Feuerwehr war im Dauereinsatz. Bild: Dennis Duddek
Privatbild
Privatbild
Privatbild
Privatbild
Die Tübinger Gerstenmühlstraße in der Weststadt. Bild: Volker Rekittke
Der Tübinger Burgholzweg. Bild: Thomas Dinges
Der Tübinger Burgholzweg. Bild: Thomas Dinges
Der Tübinger Burgholzweg. Bild: Thomas Dinges
So groß waren die Hagelkörner in Tübingen. Bild: Moritz Hagemann
Der Rottenburger Metzelplatz. Bild: Hete Henning
Früchtehaus Rottenburg: Ghassan Zaitoun beim Hagel-Schippen. Bild: Michael Hahn
Bahnhofstraße Rottenburg. Bild: Michael Hahn
Zehntscheuer Rottenburg. Bild: Michael Hahn
Weitere Eindrücke aus Rottenburg. Bild: Francesco Semeraro
Bild: Dennis Duddek
Weitere Eindrücke aus Rottenburg. Bild: Francesco Semeraro
Weitere Eindrücke aus Rottenburg. Bild: Francesco Semeraro
Lustnau. Bild: Sabine Albus
Bild: Uschi Kurz
Auch in Wannweil litten die Gärten. Bild: Uschi Kurz
Burgholzweg Tübingen. Bild: Thomas Dinges
Französisches Viertel in Tübingen. Bild: Fabian Roth
Kilchberg. Bild: Andreas Kaelble
Die Superzelle von Pfrondorf aus gesehen. Bild: Dominik Kanz
Freibad Tübingen. Bild: Jonathan Mannhart
Freibad Tübingen. Bild: Jonathan Mannhart
Freibad Tübingen. Bild: Jonathan Mannhart
Freibad Tübingen. Bild: Jonathan Mannhart
Freibad Tübingen. Bild: Jonathan Mannhart
Weilheimer Wiesen Tübingen. Bild: Jonathan Mannhart
Festplatz Tübingen. Bild: Jonathan Mannhart

Spatentisch beim Lustnauer Feuerwehrhaus

6.14 Uhr: Die Bauarbeiten für das neue Lustnauer Feuerwehrhaus haben begonnen: „Mindestens 10 Jahre haben Sie auf diesen Tag warten müssen“, sagte Oberbürgermeister Boris Palmer in seiner Ansprache am Mittwoch. „Eher 25 Jahre“, korrigierte Abteilungskommandant Michael Fromm lachend, „10 Jahre dauerte gerade mal die intensive Planung“.

Ende einer Tradition

6.07 Uhr: Christa Eberl schließt das Mode-Eck Steinhilber in Mössingen. Einen Nachfolger für das zentral gelegene Geschäft konnte sie nicht finden. Moritz Siebert berichtet.

Ein Blick auf die Corona-Zahlen

6.02 Uhr: Guten Morgen aus der Online-Redaktion! Über die Folgen des schweren Unwetters am Abend werden wir im Laufe des Tages weiter berichten, doch zunächst blicken auf die lokale Corona-Lage. Und die bleibt insgesamt positiv: Im Landkreis Reutlingen ist die 7-Tage-Inzidenz zwar minimal angestiegen, im Kreis Tübingen dafür aber gesunken. Da sich beide Kreise bereits in der niedrigsten Öffnungsstufe befinden (gemessen an den Inzidenzwerten), wird es weitere Lockerungen übrigens erst dann geben, wenn die Landesregierung solche beschließt.

Kreis Tübingen

  • Neuinfektionen: 1
  • Gesamtfälle: 9385
  • 7-Tage-Inzidenz: 5,2 (-1,8)
  • Todesfälle: 180

Kreis Reutlingen

  • Neuinfektionen: 7
  • Gesamtfälle: 13.698
  • 7-Tage-Inzidenz: 11,5 (+0,7)
  • Todesfälle: 266

 

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Täglich berichtet das Schwäbische Tagblatt in einem Live-Blog über die aktuellen Entwicklungen in der Region. Unsere Arbeit wird nicht wie beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk über allgemeine Gebühren finanziert, sondern durch unsere zahlenden Abonnenten und Anzeigenkunden. Dennoch bleibt dieses Übersichts-Blog gratis. Wenn Sie unsere Arbeit schätzen, denken Sie bitte darüber nach, sie durch den Abschluss eines Abos zu unterstützen. Das Online-Abo gibt es für Neukunden bereits zu einem Preis von 1,00 Euro im ersten Monat (danach 8,90 Euro im Monat).

 

 

 

Das Wichtigste vom Tag

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie in der Region Tübingen im März 2020 gab es bei tagblatt.de täglich und kostenlos unseren Live-Blog mit aktuellen Meldungen und Links zu wichtigen Artikeln über Covid-19 und den Folgen. Wir haben ihn nun thematisch weiter gefasst: Ab sofort gibt es dort aktuelle Meldungen und Anreißer zu den wichtigsten Geschichten aus der Region Neckar-Alb – nicht nur, aber auch, wenn es um Corona geht. Den Blog gibt es unter dem Titel Der Tag in der Region direkt auf www.tagblatt.de.

Zum Artikel

Erstellt:
24. Juni 2021, 06:30 Uhr
Aktualisiert:
24. Juni 2021, 06:30 Uhr
zuletzt aktualisiert: 24. Juni 2021, 06:30 Uhr

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