Rassismus-Vorwürfe gegen Boris Palmer


Tübingen

T-Shirt, Giftiges und Schokolade

Ein T-Shirtmit dem Aufdruck „Menschenrechtsfundamentalist“ oder so ähnlich hatte ich am Dienstag im Kommentar „Und schuld sind wieder einmal die Moralisten“ über Boris Palmers neue Sprachausfälle angeregt. weiterlesen

Kommentar zu Boris Palmer und Flüchtlingspolitik

Der Tübinger OB ist nicht schwarz-weiß zu sehen

Boris Palmer kann auch anders. Der Tübinger Oberbürgermeister und querköpfige Grünen-Politiker hat sich beim Flüchtlingsthema schon oft verrannt und wurde an dieser Stelle für Inhalte und Formulierungen oft kritisiert. Nichts davon wird zurückgenommen. Afghanistan und Syrien zum Beispiel sind noch immer keine sicheren Herkunftsländer, auch nicht Gebiete. Von Hautfarbe und Verhalten auf einen Asylstatus zu schließen, bleibt rassistisch. Viel zu oft haben Palmers Weherufe die gute Flüchtlingsarbeit unfreiwillig überdeckt, als wäre Tübingen eine Problemstadt. Dabei läuft hier sehr vieles vorbildlich.

Leserbriefe

Dicke Backen

Der OB ist Vorsitzender des Tübinger Gemeinderats. Mit seinen medialen Provokationen schadet er zunehmend dem Ansehen der Stadt. Er spricht nicht in unserem Namen, wenn er Menschen mit schwarzer Hautfarbe oder Geflüchtete unter Generalverdacht stellt. weiterlesen

Leserbriefe

Unsäglich

Die mittlerweile offensichtlich rassistischen Äußerungen des Tübinger Oberbürgermeisters Boris Palmer schaden dem Ruf Tübingens. Überall werde ich auf Boris Palmers Aussagen angesprochen. Tübingen lebt weiterlesen

Leserbriefe

Respektabel

Können wir bitte wieder miteinander reden? Eine Woche und fünf Zeitungsseiten sind gefüllt. Vorwürfe fliegen hin und her. Es tut mir leid, ich habe das nicht kommen sehen, als ich in Ulm von meinem Erlebnis in der dortigen Fußgängerzone erzählt habe. weiterlesen

Rassismus-Debatte: Grüne distanzieren sich von Palmer

Die Grünen werfen dem Tübinger Oberbürgermeister rassistische Äußerungen und Stigmatisierung vor

Anlässlich der Aussagen von Oberbürgermeister Boris Palmers über einen schwarzen Radfahrer in Ulm erklären der Kreisvorstand von Bündnis 90/Die Grünen, der Vorstand des Grünen Stadtverbandes Tübingen, der Vorstand der Alternativen Liste, der Bundestagsabgeordnete Christian Kühn und der Landtagsabgeordnete Daniel Lede Abal: weiterlesen

Kommentar · Tübingens OB Boris Palmer und sein Rassismus

Für den Tübinger Oberbürgermeister geht seine Gleichung auf: Schwarz + Rüpel = Asylbewerber

Der Tübinger Oberbürgermeister ist ein gern gesehener Gast in Talkrunden, und so hat auch die SÜDWEST PRESSE ihn eingeladen. Am Mittwochabend ließ sich Boris Palmer im Ulmer Stadthaus interviewen. Zum Auftakt berichtete er dort von einem Schwarzen, der mit seinem Rad in wahnsinniger Geschwindigkeit unterwegs gewesen sei und Fußgänger gefährdet habe. weiterlesen

Gernot Stegert über Rassismus-Vorwürfe gegen Boris Palmer

Klartext geht auch ohne falschen Zungenschlag

Gibt es nichts Wichtigeres, als darüber zu diskutieren, ob Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer sich rassistisch geäußert hat oder nicht? Ja, gibt es. Zum Beispiel die Probleme bei der Integration der Flüchtlinge zu lösen. Und dabei landet man früher oder später wieder bei Palmers ständigen Kommentaren. Sie sind nämlich selten hilfreich. Ganz im Gegensatz zu seinen Taten als Oberbürgermeister. Die Stadt unterstützt Flüchtlinge vielfältig.

Sicherheit

Gegen die Angst

Im beschaulichen Tübingen hat eine Reihe sexueller Übergriffe die Menschen verunsichert. Ein Netzwerk aus vielen Akteuren will in der Stadt nun gegensteuern – und für Frauen „die Nacht zurückerobern“. weiterlesen

Zensur im Buchhandel? · Nutella gibt’s auch nicht überall

Wird in Deutschland umstrittene und politisch unliebsame Literatur boykottiert oder zensiert?

Der Vorgang ist erstaunlich genug. Während der Hype um Boris Palmers Flüchtlings-Analyse „Wir können nicht allen helfen“ schon wieder deutlich abflaut (das Buch stürzt auf der maßgeblichen „Spiegel“-Bestsellerliste nach einigen Top-Rängen jetzt jäh auf Platz 18 ab), stürmt derzeit ein Titel aus dem Rottenburger Kopp-Verlag die Sachbuch-Charts.

Fakten-Check: Wirklich wahr, Herr Palmer?

Tübingens Oberbürgermeister und seine Aussagen zur Flüchtlings-Kriminalität

Mit seinen Ansichten zur Flüchtlingspolitik sorgt Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer bundesweit für Schlagzeilen. Gerne nutzt er Ereignisse aus Tübingen, um seine Sicht der Dinge in die Welt zu tragen, zum Beispiel den Fall des mutmaßlichen Serienvergewaltigers, den die Polizei Anfang Juli geschnappt hat. Auf seiner Facebook-Seite (www.facebook.com/ob.boris.palmer) diskutiert er seine Ansichten und die anderer Menschen dann öffentlich und mit Facebookern aller Couleur. Er erhält viel Zustimmung, viel Gegenwind. Wir haben einige seiner Aussagen mal auf den Prüfstand gestellt. weiterlesen

Kommentar zu Boris Palmer und Flüchtlingskriminalität

Kein Vorschlag, der in der Sache weiterhilft

Boris Palmer hat schon immer polarisiert. In der Debatte um Flüchtlinge und Kriminalität tut er das stärker denn je. Manche feiern ihn als Helden, der endlich ohne ideologische Scheuklappen die Wahrheit über Asylbewerber sagt. Andere werfen ihm Rassismus vor. Beides ist Unsinn. Ja, Frauen müssen bestmöglich geschützt werden. Probleme mit Flüchtlingen müssen offen benannt werden. Schließlich können sie auch nur so gelöst werden. Das wiederum steigert die Akzeptanz der Zugewanderten in Deutschland. Mit all dem hat Palmer recht, rennt aber mit Gepolter offene Türen ein. weiterlesen

Leserbriefe

Völlig gedankenlos

In einem Interview in der „Welt“ hat der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer an seine Partei appelliert, zwischen Rassismus und diffusem „Alltagsrassismus“ zu unterscheiden. weiterlesen

Opfer oder Täter?

Zwei Versionen des Vorfalls um OB Palmer

War Oberbürgermeister Boris Palmer am Samstag auf dem Ract-Festival Opfer einer Bier- oder Kaffeeattacke? So sieht es der Betroffene. Oder war der Grünen-Politiker der wahre Aggressor, wie es linke Gruppierungen behaupten? Die Versionen gehen auseinander. Klar ist, dass der Vorfall zahlreiche Verharmlosungen von Gewalt im Internet zur Folge hatte.